aixITem

Unsere Referenzen

Reduzierung von Taktzeiten durch „Virtuelle Reißleine“ von aixITem

Ausgangslage

In vielen Fertigungsbereichen wird nach einem vorgegebenen Takt produziert. Oftmals gilt der Takt nicht nur für einen Arbeitsplatz sondern für mehrere abhängige Stationen. In solchen Fällen bestimmt die langsamste Station den Takt. Die Störung einer Station führt somit zum Stillstand des gesamten Bandes.

Um Wartezeiten und Bandstillstände und in direkter Folge zusätzliche Kosten und Terminverschiebungen zu vermeiden, müssen alle Probleme, die das Einhalten des Taktes gefährden, frühzeitig erkannt werden. Im Prozess enthaltene ungenutzte Zeiten müssen reduziert und problematische Arbeitsstationen müssen umgestaltet werden.

Unser Kunde setzt das System in der Montage von LKW-Aufliegern ein. An einem Band mit 10 Stationen arbeiten an einer Station 3-5 Mitarbeiter. Die Taktzeit bei Projektstart betrug 38 Minuten, was einer Produktion von ca. 24 Aufliegern im Zweischichtbetrieb entspricht.

Herausforderung

Für den Kunden musste eine Lösung geschaffen werden, die einfach in den Produktionsablauf zu integrieren war. Die Lösung durfte die Produktionsmitarbeiter nicht zusätzlich belasten. Alle verantwortlichen Mitarbeiter müssen sofort über auftretende Probleme informiert werden. Techniker, die zur Lösung des Problems beitragen können, müssen automatisch gerufen werden.

Harry Studer
Projektverantwortlicher

Sprechen Sie mich an, ich berate Sie gerne.

Telefon: +49 241 5330633 0
E-Mail: h.studer@aixitem.de

Lösungsweg

Am Montageband wurden an allen Stationen mechanische Schalter eingeführt, mit denen die Mitarbeiter den „Status“ ihrer Station schalten können. Schalterstellung „OK“ sagt keine Gefährdung des Taktes; Schalterstellung „Warnung“ gibt an, dass die Station nicht rechtzeitig fertig wird und Hilfe benötigt; Schalterstellung „Störung“ gibt an, dass eine Störung vorliegt und der Takt nicht weitergeschaltet werden kann.

Die Signale der Schalter und das Taktsignal werden von einem BDE-Terminal erfasst, das eine Überwachung der Schalter und des Taktes unter Berücksichtigung der Pausenzeiten übernimmt. Die Informationen werden an einen Windowsrechner weitergeleitet und mittels Browsertechnik an jedem gewünschten PC Arbeitsplatz im Werksnetz angezeigt. Außerdem führen kritische Zustände zu einer sofortigen Meldung an die zuständigen Personen über Telefon, SMS oder eMail.

Kurzfristiger Nutzen

Mit Einführung der „Virtuellen Reißleine“ wurden folgende Sofortaktionen umgesetzt:

  • Bei Taktüberschreitungen werden die Entscheider Montageleiter, Fertigungsleiter, Werksleiter je nach Dauer der Überschreitung informiert.
  • Über eine Anzeigeseite erkennen „Springer“ selbständig, welche Stationen Unterstützung benötigen und können dort gezielt eingreifen.
  • Techniker, die für die Reparatur der Geräte einer Station verantwortlich sind, werden bei Störung automatisch gerufen.

Langfristiger Nutzen

Ungenutzte Zeiten, hier der erste Takt des Tages, bei dem einige Geräte erst aufgeheizt wurden, wurden erkannt und sinnvoll abgestellt.

Die Personalverteilung zwischen den Stationen wurde optimiert. Stationen, die sehr oft Springer anforderten, wurden mit Personal von Stationen versehen, die keine Springer benötigen.

Die Stationen, die häufig einen Techniker anforderten, wurden technisch verbessert.

Ergebnis nach 6 Monaten

Reduzierung der Taktzeit von 38 auf durchschnittlich 30 Minuten bei unverändertem Personaleinsatz. Dies entspricht einer Produktionssteigerung von ca. 6 Aufliegern pro Tag im Zweischichtbetrieb.

Die Virtuelle Reißleine wurde nach erfolgreicher Einführung in der End-Montage auf Bereiche der Vorproduktion ausgeweitet.

Digitalisierung und Industrie 4.0: Zwischen Chancen und Bedenken

Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern zusehends unsere Wirtschaft. Über die Konsequenzen gehen die Meinungen auseinander. Fest steht, dass sich die Produktions- und Arbeitswelt in einem fundamentalen Wandel befindet. Um über dieses Thema zu diskutieren, veranstaltete die Fachstudienberatung des MBA-Studiengangs „Management und Entrepreneurship“ der FH Aachen und Alexander Willkomm, FH-Absolvent und Geschäftsführer der aixITem GmbH, eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema „Digitalisierung in produzierenden Unternehmen“. Alexander Willkomm sowie Dr. Carsten Schmidt, Geschäftsführer myOpenFactory Software GmbH, referierten jetzt in Anwesenheit von ehemaligen MBA-Absolventinnen und – absolventen, Unternehmensvertreterinnen und – vertretern im Gebäude der aixITem GmbH. Sie stellten die Relevanz der Industrie 4.0 in den Vordergrund und zeigten Optimierungsmöglichkeiten auf. Willkomm hatte sich bereits während seines MBA-Studiums „Management und Entrepreneurship“ an der FH Aachen mit dem Thema Industrie 4.0 beschäftigt. „Während des Studiums spielten insbesondere die Veränderungen der Geschäftsmodelle durch Digitalisierung eine Rolle“, so der Geschäftsführer.

Der Wandel wird in der Industrie immer schneller – wie in jeder Branche. Der Begriff Industrie 4.0 ist zwar in aller Munde, aber die Umsetzung entsprechender Konzepte zur digitalen Vernetzung von Objekten und Systemen in Produktionsunternehmen wird in der Breite nur recht zögerlich angegangen. Dabei ist technologisch heute vieles bereits möglich. Damit „Industrie 4.0“ nicht nur ein Schlagwort bleibt, müssen die technischen Möglichkeiten in reale Anwendungen überführt werden.

Die Referenten zeigten auf, wie konkrete Applikationen aussehen können. Dies funktioniere nur mit einer Strategie und neuem Denken. „Durch Industrie 4.0 erwartet die Unternehmen eine Produktivitätssteigerung um 45 bis 55 Prozent in technischen Berufen durch die Automatisierung der Wissensarbeit. Außerdem wird erwartet, dass Bestands- und Qualitätskosten um 20 bis 50 Prozent reduziert werden können“, so Dr. Schmidt. Dennoch bestehe für jedes zweite Unternehmen allgemeine Unsicherheiten hinsichtlich Industrie 4.0, da sie zum Beispiel in der sachgerechten Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder in den hohen Investitionskosten die zentralen Herausforderungen sehen würden. Diese Skepsis solle jedoch kein Grund sein, Industrie 4.0 lediglich als Hype anzusehen. Stattdessen wäre es jetzt schon sinnvoll, die aktuellen technischen Möglichkeiten der Digitalisierung auszuschöpfen. Als fortschrittliches Beispiel nennt er „das selbstoptimierende Produktionssystem“, das Abläufe und Betriebspunkte in einem produzierenden Unternehmen eigenständig definiert. Für Alexander Willkomm steht fest, dass die Chancen durch Industrie 4.0 überwiegen: „Mit der richtigen Strategie kann man zum Beispiel im Bereich IT-Sicherheit die Situation oftmals deutlich verbessern. Klar ist aber auch: Jedes Unternehmen muss sich auf schnelle Veränderungen einstellen. Dies hat insbesondere Auswirkungen auf Unternehmenskultur, Geschäftsprozesse und Mitarbeiterausbildung.“

Wir bilden aus!

Auch in diesem Jahr bildet aixITem wieder einen Mathematisch-technischen-Softwareentwickler (Matse) in Zusammenarbeit mit der FH Aachen und der IHK Aachen aus. Seit September begrüßen wir Felix Warschewski als neuen Auszubildenden in unserem Team.  Felix Warschewski ist bereits der dritte Matse bei aixITem.

Bei der Ausbildung zum Mathematisch-technischen Softwareentwickler in Aachen können Auszubildende an der FH Aachen im Rahmen des Dualen Studiums auch den Bachelor-Abschluss „Scientific Programming B.Sc.“ erlangen. Ausbildung und Veranstaltungen der Uni sind dabei sehr gut aufeinander abgestimmt. So „ersetzt“ die Teilnahme an den Vorlesungen der FH Aachen die Berufsschule. Auszubildende sind während des Semesters grundsätzlich 2 Tage an der Fachhochschule und den Rest der Woche im Betrieb.

Die Kombination aus Theorie und Praxis gibt den Auszubildenden das nötige Rüstzeug um frühzeitig in Kundenprojekten mitzuarbeiten. Für aixITem ist die Ausbildung genau das richtige Instrument den eigenen Fachkräftebedarf zu decken. „Unsere Auszubildenden werden in der Regel übernommen oder schließen ein Master-Studium – kombiniert mit einer Stelle bei uns – an.“, erklärt aixITem Geschäftsführer Alexander Willkomm. 

Kundenbeispiel: Mit Software von aixITem Buchhaltung einfach gemacht

Ausgangslage

Unser Kunde, eine größere Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüferkanzlei, bietet seinen Mandanten die Abwicklung der Buchhaltung als Dienstleistung an. Die Mandanten senden dazu die Belege monatlich an unseren Kunden und dieser erstellt zum Beispiel die Umsatzsteuervoranmeldung sowie ggf. Monats- und Jahresabschluss. Der Transfer der Belege erfolgte bisher postalisch. Ausgehend davon hatte unser Kunde die Idee, diesen Prozess zu digitalisieren um somit seinen Mandantenkreis zu erweitern.  Für einen monatlichen Beitrag können die Mandanten ihre Belege über die Software erfassen und digital an den Steuerberater senden. Die Auswertung erfolgt danach ebenfalls über die Software. Für beide Beteiligten ein Gewinn, da Kosten gesenkt werden und die Bearbeitung schneller verläuft.

Leistung

aixITem hat den Kunden individuell beraten und zusammen mit Buchhaltungsexperten eine maßgeschneiderte Softwarelösung – von dem Programm beim Mandanten bis hin zur Aufbereitung der Daten auf Seiten des Steuerberaters – geliefert.

Technik

C#, Web-Server und Windows Server 2012.

Alexander Willkomm
Projektverantwortlicher

Sprechen Sie mich an, ich berate Sie gerne.

Telefon: +49 241 5330633 0
E-Mail: a.willkomm@aixitem.de

Herausforderung

Unser Kunde wollte mit der Software Mandanten ansprechen, die in ihrem Unternehmen keinen eigenen Mitarbeiter mit der Buchhaltung beschäftigt. Deswegen sollte die Software auch Personen ohne besondere Buchhaltungskompetenz helfen, Geschäftsvorfälle richtig zu verbuchen und an den Steuerberater zur Kontrolle und Auswertung zu senden. Die Experten von aixITem haben zur Erstellung des Softwaredesigns eng mit einem Buchhalter von Seiten des Steuerberaters zusammen gearbeitet.

Aufgrund der Versendung und automatischen Verarbeitung der vertraulichen Unternehmensdaten musste ein besonderes Augenmerk auf die sichere und verschlüsselte Übertragung und Speicherung der Daten gelegt werden.

Kosten senken

Dank der Software entfallen auf Seiten des Steuerberaters Kosten für die Erfassung der Daten. Die Mandanten übernehmen diese Aufgabe selber und sparen durch einen niedrigeren Beitrag an den Steuerberater. Gerade für kleinere Unternehmen mit wenigen Geschäftsvorfällen ein Gewinn.

Übersicht

Für Mandanten und Steuerberater bietet die Software eine bessere Übersicht über die Dokumente, Belege und Auswertungen. Die Buchhaltung wird digitalisiert. Dies hilft dem Kunden schneller Auswertungen, zum Beispiel zur Kostenstruktur, zu erstellen.

Archivierung

Durch die Digitalisierung sämtlicher Belege wird die Archivierung deutlich vereinfacht. Die Originale können nicht durch Versand verloren gehen. Die digitalisierten Belege werden automatisch in einem geschützten Bereich  beim Steuerberater gesichert.

Automatisierung

Für eine manuelle Bearbeitung der Buchhaltung seiner Mandanten ist ein hoher Personalaufwand beim Steuerberater erforderlich. Durch die Automatisierung per Software kann unser Kunde  wesentlich mehr Mandanten betreuen und seinen Mandanten bei gleicher Qualität einen niedrigeren Preis bieten.